Wohntraum unterm Dach
Wie in nur drei Monaten aus einer ungenutzten Mansarde eine großzügige und moderne Wohnetage unterm Dach wurde? Mit einer gründlichen Bedarfsanalyse, einer sorgfältigen Planung, einfühlsamer Beratung und last but not least dem Einsatz von mehreren, perfekt kooperierenden Gewerken. Und das alles aus einer Hand: von raumideen.
Der Reihe nach: Am Anfang stand ein langjähriger Kunde, der ein älteres Haus erworben hatte und es nach und nach für seine Bedürfnisse umbauen und renovieren lassen wollte. Klar war: Sowohl die Planung als auch die Umsetzung gehörten in professionelle Hände. Schon im ersten Beratungsgespräch zeigte sich, dass der Geschäftsmann klare Vorstellungen von seinem zukünftigen Domizil hatte: hell und offen sollte der Dachstuhl werden, klar in der Form, vom Grundriss her flexibel für eventuelle zukünftige Um- und Anbauten, der Einrichtungsstil hochwertig, modern, maskulin, im Farbspektrum grau-weiß-silber gehalten und insgesamt doch wohnlich.
„Der Kunde wünschte einen sachlichen, aber auch wohnlichen Stil“
Parallel lief die Arbeit der Einrichtungsfachberaterin bei raumideen in Iserlohn. Ihre Aufgabe war es, die gewünschte Atmosphäre zu schaffen, die vorhandene Einrichtung in das neue Konzept zu integrieren und durch weitere Möbel und Einrichtungsgegenstände zu ergänzen. „Der Kunde wünschte einen sachlichen, aber auch wohnlichen Stil“, fasst sie die Vorgaben zusammen. Auf dieser Basis entwickelte die Fachfrau ein Konzept für das Dachgeschoss, das durch den speziellen, teils verwinkelten Grundriss und die Dachschrägen durchaus seine Herausforderungen beinhaltete. So wurde etwa für die Garderobe, die in eine kleine Nische integriert werden sollte, von raumideen-Schreiner Stephan Huber eine clevere Lösung gefunden. Die Garderobe zeigt sich nun zurückhaltend im Design und setzt durch ihre schwarze Lackierung doch ein klares, modernes Statement.
Die offene Raumaufteilung verlangte eine lockere Anordnung der einzelnen Möbelstücke, die zunächst in einem Stellplan positioniert wurden. Nachdem der Kunde sich für bestimmte Sofas, Sessel, Beistelltische etc. entschieden hatte – und dabei auf exklusive Marken wie Interlübke setzte –, ging es an die Details wie Farben und Stoffe. Die Interior-Expertin schlug vor, zu der zurückhaltenden Form- und Farbgebung der Polstermöbel im Hintergrund dezente Farbakzente zu platzieren. Mehrere farbige Kuben von Piure an der Stirnwand bieten nun Platz für Bücher und Unterhaltungselektronik und lockern das ansonsten bewusst zurückhaltende Farbkonzept auf.
Eine besondere Herausforderung – gerade in Räumen mit Schrägen und Balken – ist die Beleuchtung
Auch hier wurde eine passende Lösung gefunden, die den verschiedenen Lichtbedürfnissen Rechnung trägt: Neben der Grundbeleuchtung brauchte der Kunde eine Arbeitsbeleuchtung, eine punktuelle Akzentbeleuchtung sowie gemütliches Licht für entspannte Stunden. Diese Anforderungen wurden durch LED-Stripes in den Deckenbalken sowie mehrere andere Lichtquellen, darunter die skulpturalen Treppenleuchten von Tom Dixon, erfüllt.
„Schritt für Schritt haben wir den Wohntraum des Kunden realisiert – akribisch im Detail, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren“, so Christoph Oberste. „Ein Rädchen greift ins andere, und so entsteht aus vielen einzelnen Bausteinen am Ende ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und auf das wir stolz sind. Und die Begeisterung unseres Kunden gibt uns recht!“