Referenz

Modernisierung eines Elternhauses im Ruhrgebiet

Hell, offen und weit

Storemanagerin Kirsten Fiebig hat das Projekt von Anfang an begleitet: „Das Objekt hatte eine Weile leer gestanden, bevor unsere Kunden sich entschieden, es für sich selbst zu nutzen. Es war für sie anfangs schwer, sich vorzustellen, was man daraus machen könnte. Unsere Aufgabe war es, zunächst ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Ein wichtiger Punkt war für die zukünftigen Bewohner die individuelle Neugestaltung einer Wohnküche, die zum einen funktionale und ästhetische Ansprüche erfüllt, zum anderen eben auch wohnlich ist.“

raumideen übernahm die Koordination aller Gewerke, die für die Trockenbau-, Maler-, Elektrik- und Sanitärarbeiten zuständig waren.

Wohnküche mit Stil und modernem Komfort

Die große Wohnküche wurde zum Mittelpunkt der Kernsanierung. Mehrere Wände fielen, aus drei kleinen Räumen entstand ein großer, und vom Boden bis zur Decke wurde wirklich alles neu gestaltet. Als Basis entschied man sich für einen Parkettboden im Fischgrätmuster in Raftwood-Eiche, dessen leicht rustikale Treibholz-Optik den wohnlichen Charakter des Raumes betont.

Der Kochbereich wurde passgenau auf die Bedürfnisse des Bewohnerpaars ausgerichtet. Gewünscht war eine funktionale, aber locker gestaltete Küchenlösung. Gemeinsam mit der raumideen-Storemanagerin fiel die Wahl auf eine graphitfarbene Küche mit einer Keramik-Arbeitsplatte in Iron-Grey und Elektrogeräten von Miele. Clou: die acht Zentimeter dicke Massivholzplatte auf dem Tresen, die den Bistro-Bereich markiert und zugleich die optische Verbindung zum Essbereich schafft. Denn der 2,60 Meter lange Esstisch von Janua hat auch eine Platte aus Altholz, das durch seine Einlässe und Astlöcher dem ansonsten gradlinig möblierten Raum eine natürliche Note verleiht.

Genau die richtige Mischung aus Design und Sitzkomfort in der Wohnküche bieten die Produkte von Freifrau – das gilt sowohl für die goldgelben Barhocker als auch für die Stühle um den Esstisch, jeweils aus der Leya Kollektion, die von zwei Bänken aus der „Mell“-Serie von COR ergänzt werden. Erhellt wird die Tischsituation von zwei großen Foscarini-Leuchten in Messing-Optik. Die Grundbeleuchtung stammt in der Wohnküche – wie übrigens im ganzen Haus – von Occhio. Die stimmige Raumwirkung wird durch einheitliche Raffrollos aus transparentem Leinenstoff unterstrichen, die in der raumideen-eigenen Schneiderei auf Maß gefertigt wurden.

Schauen Sie sich diesen Umbau in einem 360 Grad Vorher-Nachher-Rundgang an. (Zwischen „vor dem Umbau“ und „nach dem Umbau“ wechseln Sie über das Stockwerk Icon unten links.)

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Einheitliches Farbkonzept

Ein großer Durchbruch trennt den Küchen- vom Wohnbereich. Der ehemalige Rundbogen wurde im Zuge der Renovierungsarbeiten begradigt. Der Travertin-Boden, der sich ursprünglich durch die gesamte Etage zog, wurde gereinigt und aufgearbeitet und verbreitet nun eine zugleich warme und elegante Atmosphäre. Ein Designteppich von miinu dämpft die Akustik und sorgt für Behaglichkeit in der Sofaecke von COR (Modell „Moss“). Dass Grau alles andere als trist ist, beweist der raffinierte Farbverlauf des Teppichs ebenso wie die Sofakissen im Material-Mix aus Stoff und Leder.

Das hintergrundbeleuchtete Objektregal „Lilu“ an der Wand hinter dem Sofa stammt von Interlübke und ist äußerst flexibel gestaltbar. Die einzelnen Regalelemente lassen sich nach rechts und links verschieben. Sie sind in einer breiten Farbpalette zu bekommen, in diesem Fall hat Storemanagerin Kirsten Fiebig das Farbkonzept des Raumes übernommen und sich für Anthrazit, Hellgrau und Gold-Metallic entschieden. Letzteres wird auch von der großen Bogenlampe des Herstellers Occhio aufgenommen. Das Anthrazit findet sich in den großen Fensterschals aus Leinenstoff wieder.

„Das war wirklich ein Gemeinschaftsprojekt von uns allen bei raumideen. Von Geschäftsführer Christoph Oberste über uns Einrichtungsberater bis zu unserem zum Glück eingespielten Netz von Handwerkern und Systempartnern – alle waren involviert“

 Kirsten Fiebig

Altes erhalten – neu gestalten

Unbedingt in die neue Einrichtung übernommen werden sollte – aus nostalgischen Gründen – die alte Hausbar der früheren Bewohner. Doch wie die rustikale, schwere Thekenkonstruktion ins moderne Ambiente integrieren? Die Lösung war eine „Erfrischungskur“: Das Holz wurde komplett in einem Schwarzgrün gestrichen, die alten schweren Barhocker ersetzt durch leicht-luftige „Ona“-Modelle von Freifrau mit ebenfalls grünen Polstern. Die in der alten Barkonstruktion vorhandenen Messingelemente werden nun geschickt zitiert, zum einen in dem Gestänge der neuen Hocker, zum anderen in den Lampen von Tom Dixon, die über dem Tresen hängen.

Auch der große alte Speckstein-Kamin wurde generalüberholt und durch neue Malerarbeiten deutlich heller und freundlicher gestaltet – als perfektes Bindeglied zwischen dem Bar- und dem modernen Wohnbereich.

„Platz schaffen“ war auch im langen Flur erstmal die Devise. Um den Eindruck von Weite zu erzeugen, wurde eine Wand entfernt. Dadurch wirkt die Garderobenecke nun sehr offen, auch dank des Spiegels von bmbitaly mit seinem grau getönten Glas und dem anthrazitfarbenen Rahmen. Darunter steht eine Banktruhe von Schönbuch, die in exakt demselben Metallic-Ton lackiert wurde wie der große Interlübke-Schrank (Modell „base“) gegenüber. Auf diese Weise entstand nicht nur viel Stauraum, sondern auch ein einheitlicher Gesamteindruck.

Mut zur Farbe bewies das Bewohnerpaar bei dem Geländer des mit schwarzem Teppichboden ausgelegten Treppenhauses. Es wurde in einem knalligen Rot lackiert, der sich auch in dem bunten Glasmosaikfenster wiederfindet. 

Der Eingangsbereich gilt als die Visitenkarte eines Hauses. Schließlich ist der erste Eindruck entscheidend! Doch nicht selten ähnelt der Flur eher einem Ankleideraum. So war es auch bei diesen Kunden im Münsterland: Schuhe, Jacken, Schals und Mäntel einer fünfköpfigen Familie türmten sich, die Garderobe war hoffnungslos überladen. Zeit für einen Cut, beschlossen die Hausbesitzer und beauftragten raumideen mit der Neugestaltung ihrer Diele und des angrenzenden Wohnzimmers.

Referenz

Modernisierung eines Elternhauses im Ruhrgebiet